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    Romanistik

    Forschung

    Forschungsprofil Literatur-/Kulturwissenschaft

    Die Forschungsschwerpunkte in der Romanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft an der JMU Würzburg reichen von der französischen Mediävistik über den spanischen Roman des 19. Jahrhunderts, das lateinamerikanische Kino und die zeitgenössische italienische Literatur bis hin zur Fernsehtheorie des 21. Jahrhunderts. Ein besonderer Fokus liegt auf interdisziplinären und transkulturellen Zugängen zu literarischen Texten. Die Methoden orientieren sich dabei an den klassischen Schulen und Theorien der Literaturwissenschaft, umfassen jedoch ebenso innovative Forschungsansätze aus den Digital Humanities, den Film- und Medienwissenschaften sowie den Postcolonial Studies.

    Forschungsprofil Sprachwissenschaft

    Die Sprachwissenschaft der Romanistik an der JMU Würzburg widmet sich der Untersuchung sprachlicher Strukturen, ihrer Dynamik und ihres Wandels von den frühesten Sprachstufen bis zur Gegenwart. Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen der Lexikologie, Semantik und Pragmatik, Sprachwandelforschung und Sprachkontaktforschung. Laufende Forschungsprojekte befassen sich mit Phänomenen der Ambiguität und der prosodischen Disambiguierung, Verfahren der Wortschatzerweiterung einschließlich spielerischer Innovationen, Sprachwandel im Kontext lexikalischer Entlehnungsprozesse sowie mit Prozessen der Grammatikalisierung, Lexikalisierung und Reanalyse.

    Laufende Projekte / Tagungen

    19. Symposium des Mediävistenverbandes e. V. (07.–10.03.2020)

    Graduiertenkolleg GRK 1808 "Ambiguität: Produktion und Rezeption" (seit 01.10.2013)

    Alle Projekte / Tagungen (mit Projektbeschreibung)

    Laufende Qualifikationsverfahren

    Julien Bobineau: Die Poetik der Waidgerechtigkeit. Ethische Normen und ästhetische Formen der Jagd in der französischen und spanischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts.

    Julia Görtz: Literatur und Sprachwechsel im Kontext von Migration und Trauma. Transkulturelle italophone und frankophone AutorInnen aus Albanien.

    Christoph Hornung: Federico García Lorcas frühe poetologische Vorträge als avantgardistische Lektüre der Tradition.

    Raphaëlle Jung: Paratextualität und Übersetzung in der belehrenden Literatur der Frühen Neuzeit: Jehan Drouyns 'Nef des folz'.

    Valerie Kiendl: Theatrale Spielflächen (Körper, Konstellation, Raum). Eine theater/filmische Perspektive auf Pedro Almodóvar

    Gabriella-Maria Lambrecht: Die Darstellung des peruanischen Bürgerkriegs (1537–1554) in den spanischen Chroniken des 16. und 17. Jahrhunderts

    Camille Lavoix: The Representations of Savannah in the Francophone and Anglophone Literature in West Africa.

    Maria Chiara Levorato: Metaphern des Alltags – Untersuchungen zur Bildlichkeit bei Caterina von Siena

    Alle Qualifikationsverfahren (mit Projektbeschreibung)

    Publikationen

    Paola Ravasio: Black Costa Rica. Pluricentrical Belonging in Afra-Costa Rican Poetry

    Christoph Behrens, Valerie Kiendl: Beziehungsweise(n) – Affektive Relationen und Relationalität in den romanischen Kulturen (apropos [Perspektiven auf die Romania]. 3)

    Julien Bobineau: Koloniale Diskurse im Vergleich

    Alle Publikationen (mit Projektbeschreibung)