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Intern
    Romanistik

    Tagungen

    DRV-Sommerschule "Beziehungsweise(n)" (10. bis 14. September 2018)
    Formen der Selbstthematisierung in der vormodernen Lyrik (bis 1650) (14. bis 17. März 2018)

    Dass die Selbstreferentialität, also die Eigenschaft der Literatur, auf Elemente ihrer selbst zu verweisen, nicht nur ein Phänomen der Moderne oder gar Postmoderne sei, vielmehr der Literatur schlechthin eigen: diese Erkenntnis setzt sich in den Literaturwissenschaften allmählich durch. Versuche, das Phänomen zu historisieren, hat es in den letzten beiden Jahrzehnten vorzugsweise auf dem Gebiet der erzählenden Literatur gegeben; namentlich descriptiones und andere Binnenerzählungen als Spiegelungen der erzählten Welt, Verdoppelungen von Handlungsschemata, paradigmatische Verknüpfungen und die Selbstreflexion in der nichterzählenden Rede eines Erzählers hat man als höchst produktive Varianten selbstreferentiellen Erzählens in den Volkssprachen beschrieben. Die Lyrik, insbesondere historische Formen der Lyrik, hat man unter diesem Aspekt bisher noch nicht systematisch in den Blick genommen. An diesem Punkt setzt unsere Tagung an. Ihr Ziel ist es, Altphilologen, anglistische, germanistische und romanistische Mediävisten und Frühneuzeitforscher zusammenzuführen, um Formen und Funktionen der Selbstthematisierung in der Lyrik in diachroner und synchroner Perspektive zu beschreiben und damit neue Impulse für die Erforschung selbstreferentieller Phänomene in der Literatur der Vormoderne zu geben. Ein solch historisierender und obendrein interdisziplinär-komparatistischer Ansatz ist bislang Desiderat.

    Veranstalter: Prof. Dr. Brigitte Burrichter mit dem Würzburger Kolleg "Mittelalter und Frühe Neuzeit"

    Programm der Tagung

    DRV-Sommerschule "Eigenheit und Fremdheit" (18. bis 22. September 2017)

    Welches Bild von Afrika zeichnen afrikanische Exil-Literaten in der zeitgenössischen Literatur? In welcher Form werden der Westen und das Leben als People of African Heritage in Europa und in den USA dargestellt? Und welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der Kolonialvergangenheit?

    Mit diesen und weiteren Fragen hat sich eine interdisziplinäre Sommerschule beschäftigt, die an der JMU Würzburg stattfand und vom Deutschen Romanistenverband (DRV) gefördert wurde. Als ExpertInnen konnten u.a. Claudia Großmann (Mannheim), Susanne Gehrmann, Ineke Phaf-Rheinberger (beide Berlin), Susan Arndt (Bayreuth) sowie Heike Raphael-Hernandez und Zeno Ackermann (beide Würzburg) gewonnen werden. Im Rahmen des Kulturprogramms wurden Lesungen mit Sharon Dodua Otoo und Alain Mabanckou veranstaltet.

    Veranstalter: Dr. Julien Bobineau, Julius Goldmann, Gabriella-Maria Lambrecht, Jennifer Leetsch

    Homepage der Sommerschule

    XXV. Kongress der Internationalen Artusgesellschaft (24. bis 29. Juli 2017)

    In welcher Form erscheint die Sage von König Artus und den Rittern der Tafelrunde in der nachmittelalterlichen Literatur? Welche Entwicklungslinien lassen sich in der Editiongeschichte der jeweiligen Kulturkreise verzeichnen? Auf welche Weise werden die vielzähligen Figuren aus der britannischen Mythologie rezipiert? Wie wird der Artus-Stoff in modernen Medienformen dargestellt? Diese und weitere Fragen hat der XXV. Kongress der Internationalen Artusgesellschaft diskutiert, der vom 23. Juli bis 29. Juli 2017 in Würzburg stattfand. Organisiert wurde die Tagung vom Lehrstuhl für Französische und Italienische Literaturwissenschaft unter der Leitung von Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Brigitte Burrichter.

    Insgesamt fanden sich ungefähr 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Weltteilen in Würzburg ein, um sich im Tagungszentrum Burkardushaus auszutauschen. Sie alle sind Mitglieder der Internationalen Artusgesellschaft. Auf dem Kongress setzten sich die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt 13 Sektionen, sieben Round-Table-Diskussionen und drei Plenarvorträgen aus wissenschaftlicher Sicht mit dem Artusstoff und seiner hohen Bedeutung auseinander. Kongresssprachen waren deutsch, englisch und französisch – entsprechend auch die Auswahl der Plenarvorträge:

    • Wolfzettel, Friedrich (Frankfurt, Ehrenpräsident der Artusgesellschaft): Adaptation als Restauration: Zur Entsakralisierung des Perceval im Peredur und in Sir Percyvell of Gales.
    • James-Raoul, Danièle (Bordeaux, Schriftführerin der Internationalen Artusgesellschaft): La voix et la lettre dans les romans arthuriens en vers de la seconde moitié du XIIe siècle.
    • Echard, Siân (Vancouver, Mitherausgeberin von Journal of the International Arthurian Society) ‚Various annals, mostly Latin‘: Arthur in his manuscript context.

    Die Verbindung des Kongresses zum britannischen Sagenkreis wurde durch das umfangreiche Rahmenprogramm auch kulturell ergänzt: Neben dem Kongressdinner im historischen Weinkeller der Würzburger Residenz fand ein keltischer Opern- und Liederabend unter dem Titel "Druiden, Artus und Ossian" statt.

    Veranstalterin: Prof. Dr. Brigitte Burrichter

    → Homepage des Kongresses

    32. Forum Junge Romanistik – Zentrum und Peripherie (16. bis 19. März 2016)
    Ausschnitt aus Plakat des FJR 2016

    Das Begriffspaar 'Zentrum' und 'Peripherie' steht bereits seit längerem im Mittelpunkt einer ganzen Reihe von wissenschaftlichen Theorien und Schulen, welche die Forschungen im Bereich der Romanistik erheblich beeinflusst haben. Neben den einzeldisziplinären Anknüpfungspunkten in der Forschung sind diese unterschiedlichen Perspektivierungen im aktuellen Diskurs besonders relevant, wenn man die Begriffe auf das Selbstverständnis einer traditionellen und eurozentristisch ausgelegten Romanistik anwendet. Hierbei sind v.a. die Arbeiten im Bereich des Postkolonialismus, der Kreolistik oder etwa den Digital Humanities zu erwähnen, die scheinbar Fachgrenzen verschieben. Während des Kolloquiums soll daher neben den wissenschaftlichen Fragestellungen auch immer selbstreflexiv über das eigene Verständnis als Romanistin bzw. Romanist und die Zukunft des Fachs diskutiert werden.

    Veranstalter: Julien Bobineau, Robert Hesselbach, Gabriella-Maria Lambrecht, Julius Goldmann, Dr. Stefanie Goldschmitt

    Programm des Forum Junge Romanistik 2016

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    Neuphilologisches Institut
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    Am Hubland
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